Haus des Gastes

Geschichte des Hauses

Dieses denkmalgeschützte Fachwerkhaus wurde Ende des 18. Jahrhunderts auf massiven mittelalterlichen Resten älterer Häuser gebaut. Mit der Löwenapotheke beherbergte es die erste Apotheke der Stadt. Viele prominente Bürger der Stadt lebten hier, so z. B. Bürgermeister Schlaaff, der während seiner Amtszeit von 1866 bis 1899 viel Gutes für die Stadt bewirkte. Unter anderem wurde Waren in seiner Amtszeit an das Eisenbahnnetz angeschlossen, wovon der Ort bis heute profitiert.

Weiterhin wohnte in diesem Haus Apotheker Horn, welcher z. B. für die Gymnasialbibliothek einen elementaren Bücherbestand stiftete. 1885 erwarb Friedrich Hennecke die Apotheke. Seinem Sohn Hans Hennecke, dem späteren sozialdemokratischen Finanzminister des Freistaates Mecklenburg-Schwerin, galt der Granateneinschuss, der 1920 während des Kapp-Putsches fehlgeleitet ein Loch in das Neue Rathaus schlug und dort heute noch zu sehen ist. Vor der umfassenden Sanierung beherbergte das Haus mehrere Wohnungen und war Sitz der Stadtinformation. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 2001 ist das Haus des Gastes zentrale Anlaufstelle für Gäste und Einwohner der Stadt. Mehr zur Geschichte der Stadt erfahren Sie im Stadtgeschichtlichen Museum, welches sich im historischen Rathaus gegenüber befindet.

Informationen zur Barrierefreiheit

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft: teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer“. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle.

  • Es ist ein Parkplatz für Menschen mit Behinderung vorhanden.
  • In 500 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Waren, Altstadt.
  • Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos/ebenerdig oder über eine Rampe oder einen Aufzug zugänglich. Ausgenommen ist der Veranstaltungsraum im 2. OG, dieser ist nur über Treppen erreichbar.
  • Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge und Wege sind mindestens 90 cm breit.
  • Informationen sind überwiegend im Sitzen einsehbar.
  • Der Schalter/Kassentresen ist an der niedrigsten Stelle 74 cm hoch.
  • Es ist ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung im EG vorhanden, welches von einer Seite anfahrbar ist (mindestens 80 cm). Es ist ein klappbarer Haltegriff auf der anfahrbaren Seite vorhanden.